Anwendungsfall · Entwicklung

Materialkarten für die Entwicklung – aus Prüfdaten und JMatPro®

Matplus EDA® erstellt Werkstoffmodelle durch die Verarbeitung von Prüfdaten in einer integrierten Systemumgebung und ergänzt sie um JMatPro-Berechnungen.

Screenshot von EDA mit JMatPro-Daten und Werkstoffvergleich

Problem

Materialkarten entstehen in vielen „privaten“ Tools

Medienbrüche

Bei der Verarbeitung von Daten gibt es viele Medienbrüche. Das erhöht die Fehleranfälligkeit stark.

Tabellenprogramme

Kurvenanpassungen werden häufig in Tabellenverarbeitungsprogrammen gemacht.

Daten verlassen das System

Daten verlassen den geschützten Raum des Informationssystems, um mit externen Tools ausgewertet zu werden.

Lösung

Werkstoffmodelle in Matplus EDA®

Matplus EDA® bietet Datenverarbeitung, Datenkomprimierung und Datenreduktion durch erweiterbare Scientific-Python-Anwendungen.

  • Eigene mathematische Funktionen ohne zusätzliche Programmierung einbinden und für Visualisierung und Modellierung nutzen
  • Mehrdimensionale Datenfelder visualisieren, z. B. Fließkurven und ZTU-Diagramme
  • Daten in n-dimensionalen Datenfeldern speichern und abrufen
  • Konstitutive Werkstoffmodelle parametrisieren
  • Vordefinierte Werkstoffmodelle wie Fließkurven oder Phasenumwandlungsmodelle modifizieren, erweitern und parametrisieren
  • Bestehende Skripte und Programme in eine gemeinsame Standardumgebung auf Basis von Scientific Python integrieren

Nutzen

Nachvollziehbare Modellierung in einem System

Transparenz

Transparente und nachvollziehbare Verarbeitung von Prüfdaten.

Systemunterstützung

Unterstützung bei komplexen mathematischen Berechnungen.

Dokumentation

Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der Datenerstellung.

Geschützte Umgebung

Modelle für CAE-Materialkarten in einem geschützten System statt in vielen „privaten“ Tools erzeugen.

Ablauf

Von der Prüfung zur Materialkarte

  1. Prüfdaten übernehmen

    Prüfdaten aus dem Labor in Matplus EDA® zusammenführen.

  2. Auswerten

    Kurven anpassen und Daten reduzieren – transparent und dokumentiert.

  3. Modell parametrisieren

    Werkstoffmodelle wie Fließkurven oder Phasenumwandlungsmodelle parametrisieren.

  4. Materialkarte erzeugen

    Modelle für CAE-Materialkarten in einer geschützten Umgebung erzeugen.

JMatPro®

Matplus EDA® für JMatPro®

JMatPro®-Berechnungen führen zu einem physikalisch konsistenten Datensatz für eine bestimmte chemische Zusammensetzung. Typischerweise wird JMatPro® von wenigen Mitarbeitern genutzt – Matplus EDA® verteilt die Ergebnisse über die Schnittstelle zu JMatPro® an alle, die sie brauchen. JMatPro® wird separat lizenziert.

Datenverwaltung für JMatPro

Ergebnisse an Entwicklungsteams verteilen, per Webbrowser auf JMatPro-Daten zugreifen und Datenvolumen und Komplexität reduzieren.

Matplus EDA® für JMatPro® im Detail →

Werkstoffe vergleichen

Ergebnisse verschiedener Berechnungen finden und vergleichen, mit interaktiven Grafiken und eigenen Ansichten.

Datenanalyse und Optimierung

Mehr als 10.000 JMatPro-Berechnungen auswerten, den Einfluss von Legierungselementen erkennen und Zielkonflikte lösen.

Eigenschaften ergänzen

Berechnete Daten um Preise, Verfügbarkeit, Produktformen und Prüfdaten ergänzen und Prüfdaten mit berechneten Kennwerten vergleichen.

Mehr zu JMatPro →

Editionen

Starter, Professional, Enterprise

Starter

Werkstoffdaten erstmals zentral verwalten.

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Professional

Für Entwicklung und Simulation: zusätzlich Werkstoffmodelle, CAE-Materialkarten und die Schnittstelle zu JMatPro® (JMatPro® wird separat lizenziert).

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Enterprise

Unternehmensweit mit Stammdaten, Freigaben und Schnittstellen.

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Nachvollziehbare Materialkarten für Ihre Entwicklung

Wir zeigen Ihnen in einer Demo den Weg von Prüfdaten und JMatPro® zur Materialkarte.