Veranstaltung 29.09.2026 Düsseldorf kupfer konferenz werkstoffwissen kupferverband

Kupferkonferenz „Copper Alloys 2026“ – Praktische Aspekte des Werkstoffwissensmanagements für Kupferlegierungen

Wir freuen uns, auf der Kupferkonferenz „Copper Alloys 2026 – Scientific Conference on Copper Materials“ am 29.–30. September in Düsseldorf einen Vortrag zu halten.

Unser Beitrag: „Praktische Aspekte des Werkstoffwissensmanagements für Kupferlegierungen“

29.–30. September 2026 in Düsseldorf

Wir freuen uns, auf der Kupferkonferenz „Copper Alloys 2026 – Scientific Conference on Copper Materials“ am 29.–30. September in Düsseldorf einen Vortrag zu halten!

Unser Beitrag

„Praktische Aspekte des Werkstoffwissensmanagements für Kupferlegierungen“

Die Kupferindustrie gestaltet aktiv die Zukunft der nachhaltigen Fertigung – angetrieben durch Initiativen von Organisationen wie dem Kupferverband und im Einklang mit globalen Prioritäten wie Kreislaufwirtschaft, fossilfreie Produktion und digitale Transparenz. Um diese Führungsrolle zu unterstützen, sind robuste Werkstoffwissensinfrastrukturen unerlässlich.

In diesem Vortrag stellen wir ein praktisch validiertes Framework für das Werkstoffwissensmanagement vor. Im Mittelpunkt steht der International Copper Key – ein querschnittlicher Standard-Identifier, der EN-, ASTM-, JIS- und UNS-Bezeichnungen harmonisiert und so eine konsistente Materialreferenzierung über die gesamte Wertschöpfungskette ermöglicht. In enger Zusammenarbeit mit dem Kupferverband entwickelt, ermöglicht das Framework die nahtlose Integration von Normdaten, experimentellen Ergebnissen und Simulationsdaten in ein einheitliches, FAIR-konformes Ökosystem.

Ein erweitertes System unterstützt die Modellierung konsistenter Prozess- und Energiestromdaten über den gesamten Materiallebenszyklus. Diese strukturierte Grundlage ermöglicht präzise Ökobilanzierungen (LCA) und bildet das Rückgrat für die Konformität mit dem Digitalen Produktpass, um Eco-Design, regulatorische Berichterstattung und Circularity-by-Design zu fördern.

Wir zeigen, wie diese Wissensinfrastruktur konkreten ingenieurtechnischen Mehrwert bietet: Beschleunigung der Legierungsauswahl, Verkürzung von Entwicklungszyklen und Bereitstellung prüfbarer Daten für Nachhaltigkeitsaussagen – und beweisen damit, dass Kupferlegierungen nicht nur Teil der Energiewende sind, sondern diese erst ermöglichen.